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2015_Wikinger

Events

Wikinger - Pilger, Räuber und Händler vor 1000 Jahren

In der vorletzten Schulwoche unternahmen die beiden Lehrkräfte des 2. Aufbaulehrganges der FS Wirtschaft Amstetten, Erwin Eigentaler und Robert Voglhuber, eine Zeitreise in das mittelalterliche Europa auf der Schallaburg.  Die aktuelle Wikinger-Ausstellung wirft einen Blick hinter die Mythen der Nordmänner und auf den Alltag von damals, jenseits der heutigen Klischees und Stereotypen.  Gleichzeitig positioniert sich die Schallaburg mit den Wikinger als interkultureller Begegnungsraum zu spannenden Fragen der Gegenwart. Darüber hinaus hat das Thema auch einen spannenden Bezug zu uns heute: Das meiste über die Wikinger, deren Ruf immer heftigen Schwankungen ausgesetzt war, wissen wir aus archäologischen Grabungen. Was werden die Menschen im Jahr 3015 über uns sagen, wenn sie Alltagsgegenstände von uns finden werden? „Wer sind wir? Und was wird bleiben? Was soll bleiben? Das machte sich die Schulklasse unter Anleitungen der Museumspädagogin Helga Steinacher unter anderem zum Thema im eigens konzipierten Workshop „Treffpunkt ICH UND WIR", einem Raum zur Auseinandersetzung mit unserer heutigen Identität.
Kulturvermittlerin Karin Bünger geleitete die Schulklasse durch die Ausstellungsräume und zeigte, wie die Wikinger tatsächlich gelebt haen und dass diese zum Beispiel gar keine Hörner trugen und nicht nur als Kriegsvolk unterwegs waren. Besonders interessant ist an der Ausstellung, wie Wikinger- Mythen aufgebrochen werden und wie dieser Bezug zu einem selbst in die Gegenwart getragen wird.


Robert Voglhuber

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