Direkt zum Seiteninhalt

2017_doka

Events

Was DOKA macht, ist wie Kuchen backen

Schülerinnen und Schüler der Klasse 1b der Fachschule Wirtschaft Amstetten besuchten im Rahmen einer Exkursion die Firma DOKA.
Am Dienstag, dem 13. Juni 2017 besuchte die Fachschulklasse 1b mit den beiden Fachlehrern MMag. Andreas Friedberger (Wirtschaft) und Mag. Robert Voglhuber (Geschichte) die Firma DOKA. Der Global Player und marktführende Anbieter in Sachen Schalungstechnik und Design mit Konzernzentrale in Amstetten ist in 65 Ländern und mehr als 160 Standorten weltweit vertreten. Die Exkursion könnte ebenso als Wandertag gelten. Von der Schule beim CCA zur Firma DOKA/ Umdasch und zurück und 2, 5 km Werksführung ist kein unbeträchtliches Wegstück. Gebäudetechniker Ing. Franz Wolflehner führte mit unermesslich viel Detailwissen die Schulklasse durch bestimmte Routen des Metall- und Holzbearbeitungswerkes. Zusammengefasst ist DOKA ein Unternehmen, das Schalungsmaterial an Bauunternehmen verleiht oder verkauft, damit diese große Gebäude wie Tunnels, Brücken, Wohnbauten und diverse Hoch- und Tiefbauobjekte errichten können.
Was bei den Römern begann, wird von DOKA optimiert; vom Prinzip her dasselbe. Innovation, kulturelle und zivilisatorische Leistungen zeichneten die Römer aus: sich selber tragendes Tonnengewölbe war wichtig für Aquädukte, die als Zufuhr von Frischwasser dienten und Hygiene und Gesundheit verbesserten. Sie erfanden auch die Vorform des heutigen Betons, lat.: Opus caementitium, ein Gemisch aus Sand, Kies, Kalk, das zusammen Mörtel ergibt, der zwischen Holzverschalungen und Mauerwerke gegossen wurde und eine außergewöhnliche Festigkeit erreichte. So wird auch die DOKA Schalung verwendet, um den Beton festzuhalten. Das was DOKA macht, ist eigentlich wie Kuchen backen. Es wird eine Kuchenform hergestellt, in die dann der Beton gefüllt wird. Wenn der Beton hart ist, nimmt man die Form weg und das Gebäude ist fertig. DOKA nimmt die Schalung wieder zurück, reinigt sie mit großen schweren Geräten von den Betonresten und dann wird das Gerüst weitervermietet.
DOKA blickt auf eine erfolgreiche Firmengeschichte von über 150 Jahren zurück.1868 begann der Betrieb mit der Holzbearbeitung als Zimmerei unter dem Namen DONAUKRAFTWERK. Diesem Firmennamen entsprang der heutige Name DOKA. Nach dem umfassenden Informationsvormittag wurde die Klasse zum Mittagessen im werkseigenen Restaurant eingeladen. Ein herzliches Dankeschön dafür an dieser Stelle und anerkennendes Lob für die kompetente Werksführung von Herrn Ing. Wolflehner.

Mag. Robert Voglhuber

Zurück zum Seiteninhalt