Direkt zum Seiteninhalt

2018_auftakt

Events

Projektstart Sparkling Science Projekt

Filmvorführung „Nebel im August" am 14. September 2017 im 18 Uhr
im Rathaussaal Amstetten



Programmverlauf:

18:00 Uhr
- Grußworte von NA Ulrike Königsberger-Ludwig (Vizebürgermeisterin Amstettens und Behindertensprecherin der SPÖ)
- Martha Keil (Direktorin Injoest) berichtet über das Sparkling-Science-Projekt „Geschlossene" Anstalt? Die „Heil- und Pflegeanstalt" Mauer-Öhling in der NS-Zeit und im kollektiven Gedächtnis – eine Kooperation des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs (Injoest) mit der Fachschule Amstetten und dem Stadtarchiv Amstetten

18:20 Uhr
Filmstart „Nebel im August"
(Länge 126 Minuten)
Die authentische Geschichte von Ernst Lossa, Psychiatriepatient der frühen 1940er Jahre.
Regie: Kai Wessel
Drehbuch: Holger Karsten Schmidt ,  nach Motiven des gleichnamigen Tatsachenromans von Robert Domes

Mit: Ivo Pietzcker ,  Sebastian Koch ,  Thomas Schubert ,  Fritzi Haberlandt


20:30 Uhr
Publikumsgespräch mit dem Historiker Philipp Mettauer, Moderation Thomas Buchner (Stadtarchiv Amstetten)

21:00 Uhr
Ende



„Nebel im August"
https://www.filmladen.at/film/nebel-im-august/
Der 13- jährige Ernst Lossa, Sohn fahrender Händler und Halbwaise, ist ein aufgeweckter aber unangepasster Junge. Die Kinder- und Erziehungsheime, in denen er bisher lebte, haben ihn als „nicht erziehbar" eingestuft und schieben ihn schließlich wegen seiner rebellischen Art in eine Nervenheilanstalt ab. Nach kurzer Zeit bemerkt er, dass unter der Klinikleitung von Dr. Veithausen Insassen getötet werden. Er setzt sich zur Wehr und versucht den Patientinnen und Patienten zu helfen. Schließlich plant er die Flucht, gemeinsam mit Nandl, seiner ersten Liebe. Doch Ernst befindet sich in großer Gefahr, denn Klinikleitung und Personal entscheiden über Leben und Tod der Kinder.

Aufgrund der im Film gezeigten Parallelitäten mit den Vorgängen in der „Heil- und Pflegeanstalt" Mauer-Öhling während der NS-Zeit, („T4"-Transporte in die Vernichtungszentren, „anstaltsinterne Euthanasie", der überbelegte Friedhof) bietet der Film einen ausgesprochen beeindruckenden Impuls, sich mit der Geschichte der Psychiatrie im Bezirk Amstetten auseinander zu setzen.
Anschließend findet ein Gespräch mit dem Historiker Philipp Mettauer mit Publikumsbeteiligung statt, moderiert von Thomas Buchner.




Zurück zum Seiteninhalt